Am Sonntagmorgen (15. März 2026) brachen Unbekannte in jeweils ein Geschäft auf dem Südwall (5:40 Uhr) und auf der Uerdinger Straße (4:45 Uhr) in Höhe des Schönhausenparks ein.
In beiden Fällen löste eine Sicherheitsnebelanlage aus und vernebelte den Verkaufsraum.
Zu der Tat auf dem Südwall gibt es Hinweise auf zwei Männer, von denen einer mit einem hellen Kapuzenpullover und großem Print auf dem Rücken beschrieben werden konnte. Er trug zum Tatzeitpunkt eine dunkle Hose und weiße Schuhe. Sein Komplize war dunkel gekleidet.
Der unbekannte Täter auf der Uerdinger Straße trug ebenfalls einen Kapuzenpullover und eine Jeansjacke mit einem Print auf dem Rücken.
Die Männer entfernten sich in beiden Fällen anschließend in unbekannte Richtung.
Zeugen, die Hinweise auf die beschriebenen Personen oder die Taten geben können, werden gebeten, sich unter der 02151-6340 oder unter hinweise.krefeld@polizei.nrw.de zu melden.
(90)
Am Mittwoch (11. März 2026) führte die Direktion Verkehr der Polizei Krefeld von 6 Uhr bis 12:30 Uhr einen Sondereinsatz im Krefelder Stadtgebiet durch. Unterstützt wurden sie dabei von Kräften der Bereitschaftspolizei aus Duisburg. Ziel des Einsatzes war es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und Ursachen von Verkehrsunfällen mit Kindern zu reduzieren. Die Einsatzkräfte kontrollierten bei mobilen und stationären Verkehrskontrollen das Verhalten von Autofahrern, Radfahrern, E-Scooter-Fahrern und Fußgängern. Der Innenstadtbereich wurde durch Fahrradstreifen der Polizei Krefeld intensiv bestreift. Dabei wurden rund 94 Verkehrsverstöße festgellt:
62 Autofahrer waren zu schnell unterwegs, zwölf Autofahrer mussten ein Verwarngeld zahlen, weil sie falsch abbogen, und zwei Autofahrer nutzten während der Fahrt ein Handy.
Zudem fertigte die Polizei zwei Strafanzeigen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und erteilte weitere sechs Verwarngelder wegen Parkverstößen.
Am Mittwoch (11. März 2026) haben Polizeibeamte auf der St.-Anton-Straße ein Auto sichergestellt, das zuvor als unterschlagen angezeigt wurde.
Die Mietwagenfirma hatte das Auto kurz zuvor geortet, weil dieses seit mehreren Tagen offenbar widerrechtlich in Benutzung war. Nach einem entsprechenden Hinweis kontrollierten Polizeibeamte gegen 18 Uhr einen BMW X1 auf der St.-Anton-Straße Ecke Luisenstraße. Am Steuer saß ein 26-jähriger Krefelder, der angab das Auto nur wenige Minuten vorher von einem Bekannten übernommen zu haben. Der Krefelder war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und äußerte, vor wenigen Stunden Cannabis konsumiert zu haben. Ein freiwillig durchgeführter Vortest bestätigte den Verdacht. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteln und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen zu dem unterschlagenen Fahrzeug dauern an.
Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Bauhaupt- und Baunebengewerbe überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls am 10. März 2026 mehrere Baustellen im Zuständigkeitsbereich des Hauptzollamtes Krefeld.
Rund 80 Einsatzkräfte des Zolls kontrollierten insgesamt 33 Firmen. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag auf einer Baustelle im Gewerbegebiet Willich-Münchheide sowie auf der Baustelle eines Wohngebäudekomplexes in Mönchengladbach-Odenkirchen. Dabei wurden 140 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt sowie deren Personalien erfasst. Zudem wurden vor Ort vorhandene Geschäftsunterlagen geprüft.
Bei den Kontrollen ergaben sich mehrere Auffälligkeiten, die nun weiter geprüft werden. Im Einzelnen handelt es sich um:
Baustelle Mönchengladbach-Odenkirchen:
2 Verdachtsfälle auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz
4 Verdachtsfälle wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt
1 Verdachtsfall wegen möglicher Scheinselbstständigkeit
2 Verdachtsfälle wegen Verstößen gegen die Sofortmeldepflicht
Baustelle Willich-Münchheide:
6 Verdachtsfälle auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz
19 Verdachtsfälle wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt
1 Verdachtsfall wegen möglicher Scheinselbstständigkeit
1 Verdachtsfall wegen Leistungsmissbrauchs (unrechtmäßige Inanspruchnahme von Sozialleistungen)
10 Verdachtsfälle wegen Verstößen gegen die Sofortmeldepflicht
Zudem wurde auf der Baustelle in Willich-Münchheide eine 54-jährige Person aus Belarus wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts ohne erforderlichen Aufenthaltstitel vorläufig in Gewahrsam genommen. Die weiteren ausländerrechtlichen Maßnahmen wurden eingeleitet.
Die weiteren Ermittlungen werden durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls geführt. Ob sich die Verdachtsmomente bestätigen, wird nun durch die Auswertung der erhobenen Unterlagen und weitere Prüfungen festgestellt.
Zusatzinformation
Der Zoll legt bei seiner Aufgabenwahrnehmung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) aufgrund der volkswirtschaftlichen Bedeutung einen besonderen Fokus auf das Baugewerbe. Die FKS hat im Jahr 2025 im Bauhaupt- und Baunebengewerbe inklusive der Branchen des Dachdecker-, Elektro-, Gerüstbauer-, Maler- und Lackiererhandwerks sowie des Steinmetz- und Steinbildhauergewerbes bundesweit über 10.000 Strafverfahren und knapp 7.900 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Rund 60 Prozent der im Jahr 2025 durch die FKS festgestellten Schadenssumme sind auf die Baubranche zurückzuführen (alle Jahresergebnisse der FKS: https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Arbeit/Bekaempfung-der-Schwarzarbeit-und-illegalen-Beschaeftigung/Statistikveroeffentlichung/statistikveroeffentlichung_node.html#vt-sprg-4)
Am Dienstagabend (10. März 2026) meldeten Zeugen zwei brennende Mülltonnen - auf der Hülser Straße sowie auf der Siempelkampstraße.
Gegen 22:30 Uhr bemerkte ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses auf der Hülser Straße zwei Jugendliche, die sich nach einem vermeintlichen Klingelstreich vor dem Haus aufhielten. Nachdem der Anwohner den Brandgeruch wahrnahm, fragte er die beiden, was sie dort täten. Daraufhin flüchteten die jungen Männer zu Fuß über die Straßenbahngleise.
Die Feuerwehr löschte die Restmülltonne. Der obere Teil war vollständig verbrannt. Die Tonne stand im Kellerabgang, der über eine Stahltür direkt zu einer Kellerwohnung führt.
Etwa zeitgleich meldeten Zeugen einen Brand auf der Siempelkampstraße. Hier war eine Altpapiertonne in Brand geraten. Auch hier war die Feuerwehr mit entsprechenden Löscharbeiten beschäftigt. Bei beiden Bränden wurde niemand verletzt.
Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei kurze Zeit später zwei minderjährige Tatverdächtige festnehmen. Die Mobiltelefone der beiden jungen Krefelder (14) und (15) wurden sichergestellt. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung durch Feuer sowie wegen des Versuchs der schweren Brandstiftung. (87)