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POL-KR: Fahrerwechsel nach Verkehrsunfallflucht - beide Insassen keine Fahrerlaubnis

Polizeipräsidium Krefeld

POL-KR: Fahrerwechsel nach Verkehrsunfallflucht - beide Insassen keine Fahrerlaubnis

Krefeld (ots)

Es kam zu einer Kollision zwischen zwei Pkw, die am Freitag (16. Oktober 2026) gegen 23:50 Uhr die Untergath in gleicher Richtung nebeneinander befuhren. Anschließend missachtete einer der Beteiligten eine rote Ampel und flüchtete in Richtung Hauptstraße. Der andere Unfallbeteiligte konnte dem flüchtigen Fahrzeug folgen. Auf Höhe der Kreuzung Hauptstraße, Ecke Am Stockerhof, hielt das Auto und der 20-Jährige aus Krefeld konnte einen Fahrerwechsel bei den Insassen beobachten. Danach setzte der Fahrer seine Flucht fort. Kurz darauf konnte die Polizei das flüchtige Fahrzeug im Rahmen einer Fahndung anhalten und kontrollieren. Beide Insassen (31-Jähriger aus Dinslaken und 32-Jähriger aus Duisburg) sind nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Das Verkehrskommissariat hat die umfangreichen Ermittlungen aufgenommen. Gegenstand wird auch sein, wer das Auto während des Unfalls tatsächlich geführt hat und ob der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand.

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Veröffentlicht am: 2026-10-19 10:38:23

POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Polizei MG | Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich: 18-Jährige überlebt Messerangriff - weitere Infos zum Fall Ewa M.

Polizeipräsidium Krefeld

POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Polizei MG | Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich: 18-Jährige überlebt Messerangriff - weitere Infos zum Fall Ewa M.

Krefeld (ots)

Nachdem Staatsanwaltschaft Krefeld und Polizei Mönchengladbach in einer Pressemitteilung am 5. Oktober 2026 über einen Cold Case aus dem Jahr 1990 berichtet haben, gibt es nun weitere Informationen zu den Ermittlungen.

Die Tat

Bei dem Fall geht es um ein versuchtes Tötungsdelikt in Vorst im Kreis Viersen, das die damals 18-jährige Ewa M. nur mit Glück überlebte. Sie war am Sonntag, 12. August 1990, in den Abendstunden auf dem Heimweg von Krefeld nach Vorst. Kurz vor dem Ortseingangsschild "Vorst" griff ein unbekannter Täter sie an. Der Mann zog sie in einen Graben, drohte, sie zu vergewaltigen. Er stach mehrfach auf sie ein, bevor er flüchtete. Etwa eine halbe Stunde nach dem Angriff entdeckte ein Fahrradfahrer Ewa M. Eine Notoperation rettete ihr das Leben.

Nähere Infos zu der Tat, dem Täter sowie zu Ewa M. finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/6364596

Der Zeuge

Die Ermittlungen haben ergeben, dass Ewa M. etwa acht bis zehn Gehminuten vor dem Ortseingangsschild "Vorst" einem Mann begegnet ist. Er war zu Fuß unterwegs und kam ihr aus Richtung Vorst entgegen. Dieser Mann könnte ein wichtiger Zeuge sein, der bislang nicht ermittelt werden konnte. Ewa M. konnte den Mann so beschreiben: Er war zum Tatzeitpunkt 20 bis 25 Jahre alt, dürfte heute also Mitte Fünfzig bis Anfang Sechzig Jahre alt sein. Er soll 1,75 bis 1,85 Meter groß sein. Außerdem beschrieb Eva M. ihn als sehr schlank. Er hatte helle Haare bis zum Kinn. Die Haare fielen ihm in das Gesicht.

Der Mann trug eine hellblaue ausgewaschene Jeans, ein weißes T-Shirt mit hell-blauen breiten Querstreifen und weiße Turn- oder Halbschuhe mit dunklen Streifen an der Seite.

Nach ihren Angaben und Anweisungen wurde eine Zeichnung der Statur und der Bekleidung des Zeugen gefertigt. Alle durchgeführten Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Die Zeichnung des Zeugen kann im Download-Bereich auf folgender Internetseite angesehen werden: https://moenchengladbach.polizei.nrw/artikel/18-jaehrige-ueberlebt-messerangriff

Die Spuren

Bereits im Jahr 2001 nahmen sich die Ermittelnden gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Krefeld den Cold Case erneut vor. Durch neue kriminaltechnische Untersuchungen gelang es dem Landeskriminalamt NRW, ein DNA-Profil einer unbekannten männlichen Person zu sichern. Das DNA-Profil ließ sich bis heute keinem Mann zuordnen. Die Ermittelnden haben bekannte Kontaktpersonen des Opfers ausschließen können.

Die Belohnung

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung des Täters führen, wird durch die Staatsanwaltschaft Krefeld eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für solche Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Wo gibt es weitere Informationen?

Fotos vom Tatort und des Opfers finden sich auf der Internetseite der Polizei Mönchengladbach: https://moenchengladbach.polizei.nrw/artikel/18-jaehrige-ueberlebt-messerangriff

Wer kann Hinweise geben?

   -	Gibt es Menschen, die sich auch nach mehr als drei Jahrzehnten 
noch erinnern? Möglicherweise ist Zeugen gar nicht bewusst, dass sie 
Informationen haben, die zur Klärung des Falles führen können. -	Die 
Polizei sucht Zeugen, die am Sonntagabend, 12. August 1990, ebenfalls
auf der Landstraße L 475 unterwegs waren, sich bislang aber nicht bei
der Polizei gemeldet haben. -	Haben Zeugen ihrer Aussage von damals 
etwas hinzuzufügen? -	Gibt es Zeugen, denen sich der Täter im Laufe 
der Zeit offenbart hat, sei es auch nur mit Andeutungen?

Auch Hinweise, die zunächst unbedeutend erscheinen, können für die Ermittlungen von Bedeutung sein. Die Polizei nimmt Ihre Hinweise unter der Telefonnummer 02161-290 sowie per E-Mail an mk.vorst.Moenchengladbach@polizei.nrw.de entgegen. Im Einzelfall kann die Vertraulichkeit der Hinweise geprüft werden.

Über die Kampagne

Dieser Cold Case ist Teil der Öffentlichkeitskampagne "Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich." Die Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen zu ungeklärten Tötungsdelikten aus den vergangenen Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und der zuständigen Staatsanwaltschaft Krefeld wieder aufgenommen. Unterstützt wird die Kampagne außerdem von den Polizeibehörden in Krefeld und im Kreis Viersen.

Die Ermittlungsgruppe Cold Case der Polizei Mönchengladbach sucht stetig nach neuen Chancen, um lange zurückliegende Kapitalverbrechen zu klären, Tatverdächtige zu identifizieren und den Hinterbliebenen Gewissheit zu verschaffen. Wir stellen mit dieser Kampagne ausgewählte Fälle vor. Die Internetseite zur Öffentlichkeitskampagne: https://moenchengladbach.polizei.nrw/mord-verjaehrt-nicht-der-niederrhein-erinnert-sich (km)

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Veröffentlicht am: 2026-10-19 10:30:01

POL-KR: Zeuge hindert Dieb an der Flucht

Polizeipräsidium Krefeld

POL-KR: Zeuge hindert Dieb an der Flucht

Krefeld (ots)

Auf frischer Tat ertappt wurde am Samstag (17. Oktober 2026) der Dieb eines E-Scooters. Dank eines Zeugen konnte die Polizei ihn stellen.

Gegen 16:15 Uhr hatte der Mann auf der Blumenstraße zunächst mit einer Stange an einem abgestellten Fahrrad hantiert und dabei eine Sturmhaube getragen. Als der Zeuge auf ihn zulief, flüchtete der Täter, machte sich aber kurz darauf an einem E-Scooter zu schaffen. Als er damit losfuhr, hinderte ihn der Zeuge an der Flucht und rief die Polizei. Die Beamten fanden bei dem Mann die Sturmhaube und am ersten Tatort ein aufgebrochenes Fahrradschloss.

Ein Drogenvortest des Mannes verlief positiv. Der 27-Jährige ohne festen Wohnsitz ist bereits mehrfach mit ähnlichen Delikten in Erscheinung getreten. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

(281)

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Veröffentlicht am: 2026-10-19 10:01:54

HZA-KR: Zollamt Uerdingen wieder uneingeschränkt erreichbar

Hauptzollamt Krefeld

HZA-KR: Zollamt Uerdingen wieder uneingeschränkt erreichbar

HZA-KR: Zollamt Uerdingen wieder uneingeschränkt erreichbar
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Krefeld (ots)

Die im Zusammenhang mit Bauarbeiten im unmittelbaren Umfeld des Zollamts Uerdingen in Krefeld bestehenden Einschränkungen sind vollständig behoben. Die Anfahrt zum Zollamt sowie die zollrechtliche Abfertigung stehen wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Ab sofort sind sowohl die Anfahrt zum Zollamt Uerdingen als auch die zollrechtliche Abfertigung wieder problemlos möglich. Die bisherigen baubedingten Einschränkungen sind aufgehoben. Ein Ausweichen auf andere Zollämter aufgrund der Bauarbeiten ist somit nicht mehr erforderlich.

Das Hauptzollamt Krefeld bedankt sich bei allen Betroffenen für ihr Verständnis während der Zeit der Einschränkungen.

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Krefeld
Stefan Thoeren
Telefon: 02151/850-10600
E-Mail: presse.hza-krefeld@zoll.bund.de
www.zoll.de

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Veröffentlicht am: 2026-10-16 10:22:18

POL-KR: Nach Schockanruf: 95-Jährige wird Opfer von Betrügern

Polizeipräsidium Krefeld

POL-KR: Nach Schockanruf: 95-Jährige wird Opfer von Betrügern

Krefeld (ots)

Eine 95-jährige Krefelderin erhielt am Mittwoch (14. Oktober 2026) gegen 15:30 Uhr einen Anruf auf ihrem Festnetztelefon. Der Anrufer gab sich als Arzt einer Klinik aus und behauptete, dass die Tochter der Seniorin an Krebs erkrankt sei und eine Chemotherapie benötige. Um die lebensrettende Therapie zu ermöglichen, müsse sie aber eine fünfstellige Summe bezahlen, die sie im Nachhinein von der Krankenkasse zurückerstattet bekäme. Nachdem ihre vermeintliche Tochter am Telefon war und weinte, stimmte die Seniorin einer ersten Anzahlung zu. Gegen 17:30 Uhr erschien dann ein Mann vor ihrer Haustür, und die 95-Jährige übergab ihm eine fünfstellige Summe Bargeld und Goldschmuck. Erst nach der Geldübergabe erreichte sie ihre Tochter, und der Betrug fiel auf.

Die Polizei warnt:

   - Bleiben Sie misstrauisch: Unbekannte geben sich am Telefon als 
     Ärzte, Klinikpersonal oder Polizeibeamte aus, um an Geld und 
     Wertsachen zu gelangen.
   - Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Ziehen Sie im 
     Zweifelsfall immer weitere Vertrauenspersonen hinzu.
   - Keine Geldübergabe! Echte Ärzte oder Klinikmitarbeiter fordern 
     Angehörige nicht dazu auf, Bargeld oder Schuck an der Haustür an
     unbekannte Personen zu übergeben.
   - Beenden Sie sofort das Gespräch bei verdächtigen Anrufen.
   - Geben Sie keine persönlichen Informationen preis, und geben Sie 
     auch keine Auskünfte über Ihr Vermögen, Schmuck, Kontodaten oder
     Ihre Wohnsituation.
   - Verständigen Sie bei einem Betrugsversuch immer die Polizei 
     unter der 110.

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Veröffentlicht am: 2026-10-15 12:10:32

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