In der Nacht auf Sonntag (28. September 2025) hatte ein Zeuge auf der Saumstraße einen Mann beobachtet, der sich an einem Pkw mit eingeschlagener Seitenscheibe zu schaffen machte. Als der Verdächte bemerkte, dass er beobachtet wurde, ergriff er die Flucht. Der Zeuge konnte ihm allerdings folgen und die Polizei hinzurufen. Die Beamten stellten den Verdächtigen auf der Gladbacher Straße und fanden Glassplitter an seiner Kleidung und an einem Hammer in seinem Rucksack sowie als gestohlen gemeldete Kopfhörer.
Da er im Verdacht steht, für weitere vergleichbare Diebstähle aus Autos verantwortlich zu sein, durchsuchte die Polizei außerdem die Wohnung des 42-jährigen polizeibekannten Mannes. Dort wurden leere Portemonnaies, diverse entwendete Ausweisdokumente, Bankkarten, Schmuck sowie mehrere Brillen und Sonnenbrillen sichergestellt. Einige der Funde konnten bereits vier weiteren Diebstählen aus Autos zugeordnet werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Krefeld/Mönchengladbach: Im Zeitraum der KW 39 nahm die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Krefeld an den EMPACT Aktion Days teil, um aktiv gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung vorzugehen. Ziel war die Sicherstellung gesetzestreuer Arbeitspraktiken, der Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie die Verhinderung strafbarer Handlungen im Arbeits- und Sozialrecht.
Insgesamt wurden in der vergangenen Woche 73 Kontrollbeamte eingesetzt. Es erfolgten 31 Überprüfungen von Objekten. Hierbei wurden 128 Personenerfassungen vorgenommen.
Festgestellte Verdachtsfälle: Acht Fälle wegen Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt sowie etliche Sofortmeldeverstöße.
Alleine die Kontrolle der in der Markthalle in Mönchengladbach ansässigen gastronomischen Betriebe ergab in vier Fällen ein Verdacht auf Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt.
Die Ergebnisse werden nun weiter ausgewertet und die Verdachtsfälle bzw. Ermittlungsschritte gemäß den Zuständigkeiten fortgeführt.
Die FKS betont ihr fortgesetztes Engagement für rechtskonforme Beschäftigung, faire Entlohnung und den umfassenden Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.
Zusatzinformation:
EMPACT-Aktionstage sind koordinierte operative Maßnahmen im Rahmen der Europäischen Multidisziplinären Plattform gegen kriminelle Bedrohungen (EMPACT), einem von den EU-Mitgliedstaaten getragenen Rahmenwerk zur Bekämpfung schwerer und organisierter Kriminalität. Diese Aktionen, manchmal auch Joint Action Days (JADs) oder Common Action Days genannt, bringen Strafverfolgungsbehörden, Justiz und andere Experten zusammen, um durch gezielte Operationen bestimmte kriminelle Aktivitäten wie Drogen- oder Menschenhandel zu unterbinden.
Am Freitagmorgen (26. September 2025) beschädigte ein Lkw eine Ampel an der Kreuzung der Werner-Voß-Straße mit dem Charlottering. Eine Zeugin beobachtete, wie der Fahrer gegen 8:20 Uhr versuchte, auf dem Charlottering zu wenden, um seine Fahrt in Richtung Autobahn fortzusetzen. Dabei stieß er gegen die Ampel und brachte sie in Schieflage. Anstatt die Polizei zu verständigen und auf ihr Eintreffen zu warten, setzte er nach einem kurzen Stopp seine Fahrt fort. Kurz darauf konnte der 38-Jährige durch die Polizei angehalten und kontrolliert werden.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Am 17. September war auf der Hauptstraße ein Pedelecfahrer schwer verletzt worden, als er auf die Hauptstraße eingebogen und dabei von einem Kleinkraftrad erfasst worden war. Unsere Pressemitteilung dazu finden Sie hier:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50667/6120114
Am Sonntagabend (28. September 2025) ist der 87-Jährige im Krankenhaus verstorben.
(165)
Am Freitag, den 19.09.2025 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) im gesamten Bundesgebiet verdachtsunabhängige Prüfungen im Hotel- und Gaststättengewerbe durchgeführt. Ziel der Überprüfungen waren insbesondere die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns und der sozialversicherungsrechtlichen Pflichten sowie die Aufdeckung von unrechtmäßigem Bezug von Sozialleistungen und illegaler Beschäftigung.
Beim Hauptzollamt Krefeld mit den Standorten Krefeld und Mönchengladbach waren rund 60 Beschäftigte im Einsatz. Es wurden 156 Arbeitnehmer überprüft. Hierbei stellten die Beamten zwölf Personen fest, die sich illegal im Land befunden haben. Die weitere Bearbeitung übernehmen die jeweiligen Ausländerämter.
Unterstützt wurde der Zoll vom Kommunalen Ordnungsdienst für die Stadt Krefeld, den Ausländerämtern der Kreise Viersen und Neuss sowie den Finanzämtern Viersen und Neuss. Folgende Ergebnisse sind zu verzeichnen:
- Illegaler Aufenthalt: 1
- Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis: 1
- Arbeiten ohne erforderliche Arbeitsgenehmigung: 2
- Verdacht auf Mindestlohnverstoß: 4
- Verdacht auf Vorenthalten u. Veruntreuen v. Arbeitsentgelt: 2
- Verdacht auf Leistungsmissbrauch: 7
- Verdacht auf Sofortmeldeverstoß: 3
- Illegaler Aufenthalt: 5
- Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis: 2
- Verdacht auf Mindestlohnverstoß: 2
- Verdacht auf Vorenthalten u. Veruntreuen v. Arbeitsentgelt: 2
- Verdacht auf Leistungsmissbrauch: 2
- Verdacht auf Sofortmeldeverstoß: 2
- Illegaler Aufenthalt: 3
- Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis: 2
- Verdacht auf Mindestlohnverstoß: 3
- Verdacht auf Vorenthalten u. Veruntreuen v. Arbeitsentgelt: 2
- Verdacht auf Leistungsmissbrauch: 5
An die am Freitag durchgeführten Prüfungen schließen sich umfangreiche Nachprüfungen an, indem die Zöllnerinnen und Zöllner die vor Ort erhobenen Daten der Arbeitnehmer mit der Lohn- und Finanzbuchhaltung der Unternehmen abgleichen und weitere Geschäftsunterlagen prüfen.
Der Zoll legt bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit ein besonderes Augenmerk auf Hotellerie und Gastronomie. Das Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe zählt zu den größten und beschäftigungsstärksten Branchen und unterliegt den Regelungen des Mindestlohngesetzes (MiLoG). Seit dem 1. Januar 2025 beträgt der allgemeine Mindestlohn 12,82 Euro je Zeitstunde.
Zusatzinformation:
Der Zoll trägt durch seine umfangreichen Prüf- und Ermittlungsverfahren entscheidend zur Sicherung der Sozialsysteme und Staatseinnahmen bei und ermöglicht damit faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen.
Die Prüfungen erfolgen risikoorientiert. Dabei führen die Beschäftigten des Zolls sowohl stichprobenweise Prüfungen als auch vollständige Prüfungen aller Beschäftigten eines Arbeitgebers durch. In besonders von Schwarzarbeit betroffenen Branchen führt die FKS ganzjährig regelmäßig bundesweite, aber auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch und sorgt damit für eine besonders hohe Anzahl an Prüfungen in der jeweiligen Branche.