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POL-KR: Senior über Dating-App um Geld betrogen

Polizeipräsidium Krefeld

POL-KR: Senior über Dating-App um Geld betrogen

Krefeld (ots)

Über eine Dating-App haben Unbekannte einen 72-Jährigen um eine vierstellige Geldsumme gebracht. Der Krefelder hatte online eine angebliche Hannah Neufeld kennengelernt und sich über mehrere Wochen hinweg mit ihr ausgetauscht: zunächst direkt in der App, dann aber auch über WhatsApp. Dabei hatte man ihn glauben lassen, er kommuniziere mit einer Journalistin, die derzeit im Libanon sei, aber bald nach Deutschland zurückkehren werde. Bei der letzten Bitte um Geld wurde der Senior allerdings misstrauisch: Angeblich liege Hannah Neufeld nach einem Verkehrsunfall im Koma und brauche Geld für die medizinische Versorgung.

Der Krefelder schaltete die Polizei ein. Nach ersten Erkenntnissen sind die Fotos der angeblichen Frau KI-generiert. Darunter befindet sich auch ein Bild, das sie verletzt in einem Krankenhausbett liegend zeigt. Die Betrüger hatten sich für ihre Masche Prepaid-Guthabenkarten zunutze gemacht: Dabei erwirbt man gegen Barzahlung in einer Verkaufsstelle Gutscheincodes, mit denen man dann in Onlineshops Einkäufe bezahlen kann. Gibt man diese Codes nach dem Kauf an Dritte weiter, können auch sie diese zum Einkaufen nutzen.

Tipps der Polizei zu Betrugsversuchen über Messengerdienste finden Sie hier: https://krefeld.polizei.nrw/artikel/messenger-betrug (137)

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Veröffentlicht am: 2026-04-29 10:19:56

POL-KR: Wer kennt diesen Mann? Polizei fahndet nach räuberischem Diebstahl mit Foto nach Verdächtigem

Polizeipräsidium Krefeld

POL-KR: Wer kennt diesen Mann? Polizei fahndet nach räuberischem Diebstahl mit Foto nach Verdächtigem

Krefeld (ots)

Auf Beschluss des Amtsgerichts Krefeld fahndet die Kriminalpolizei mit einem Foto nach einem Täter, der am 23. Februar 2026 am Krefelder Hauptbahnhof einen Mann bestohlen und dann Pfefferspray gegen einen eingreifenden Zeugen eingesetzt hatte. Zusammen mit einem Komplizen hatte der Täter dann die Flucht ergriffen.

Das Foto eines Verdächtigen kann über das Fahndungsportal NRW abgerufen werden: https://polizei.nrw/fahndung/202061

Hinweise bitte über hinweise.krefeld@polizei.nrw.de oder unter 02151 - 6340.

Service:

Warum fahndet die Polizei erst so spät mit Fotos nach einem Täter?

Erst Wochen oder Monate nach einer Tat starten wir plötzlich eine öffentliche Fahndung mit Fotos vom Täter. Warum zeigen wir sie nicht schon früher?

Weil wir nicht dürfen. Bevor wir mit Fotos in der Öffentlichkeit nach jemandem suchen können, müssen erst alle anderen Möglichkeiten erfolglos ausgeschöpft sein. Man darf nicht vergessen, dass viele Gesuchte in diesem Stadium erst einmal keine Täter, sondern nur Verdächtige sind - und möglicherweise unschuldig. Bevor wir also jemanden öffentlich anprangern, suchen wir erst mit anderen Methoden nach ihm.

Das bedeutet übrigens nicht, dass wir die Fotos in der Zwischenzeit nicht nutzen. Zunächst einmal schauen die für den Fall zuständen Kollegen von der Kripo, ob sie die Person kennen. Ist dies nicht der Fall, starten wir eine interne Fahndung: Das bedeutet, dass alle unsere Kollegen das Foto des Verdächtigen bekommen und nach ihm Ausschau halten. Erst wenn dies und auch alle anderen Ermittlungsansätze ausgereizt sind, erlaubt uns der Gesetzgeber, das Foto öffentlich zu machen. Dafür benötigen wir dann einen richterlichen Beschluss: Bei schweren Straftaten wie zum Beispiel Tötungsdelikten geht dies natürlich besonders schnell.

Oft ist diese Vorgehensweise auch in unserem eigenen Interesse: Manchmal kommen wir an einen Täter leichter heran, wenn er sich nicht darüber im Klaren ist, dass wir wissen, wie er aussieht. Oder dass wir überhaupt nach ihm suchen. Wenn wir aber eine öffentliche Fahndung starten, informieren wir damit nicht nur die Öffentlichkeit, sondern immer auch den Täter selbst.

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Veröffentlicht am: 2026-04-28 13:41:08

HZA-KR: 180 Einsatzkräfte im Einsatz - drei verletzte Personen, zahlreiche illegale Arbeitnehmer Zoll geht in Mönchengladbach gegen illegale Beschäftigung vor

Hauptzollamt Krefeld

HZA-KR: 180 Einsatzkräfte im Einsatz - drei verletzte Personen, zahlreiche illegale Arbeitnehmer Zoll geht in Mönchengladbach gegen illegale Beschäftigung vor

HZA-KR: 180 Einsatzkräfte im Einsatz - drei verletzte Personen, zahlreiche illegale Arbeitnehmer Zoll geht in Mönchengladbach gegen illegale Beschäftigung vor
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Krefeld (ots)

Mit einem Großaufgebot von rund 180 Einsatzkräften sind Zoll und Bundespolizei am heutigen Tag im Stadtgebiet Mönchengladbach an mehreren Objekten gegen mutmaßliche illegale Beschäftigung und Schwarzarbeit vorgegangen. Unterstützt wurde die Maßnahme zudem durch die zuständige Ausländerbehörde.

Dabei versuchten mehrere Personen sich durch Flucht der Maßnahme zu entziehen. Zwei Personen konnten durch die Beamten gestellt werden. Hierbei kam es zu körperlichen Angriffen gegen die eingesetzten Kräfte, wobei zwei Beamte verletzt wurden. Eine dritte Person wurde durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt. Alle Personen wurden durch den herbeigerufenen Rettungsdienst örtlichen Krankenhäusern zur weiteren Behandlung zugeführt.

Es wurden zahlreiche illegal aufhältige Personen festgestellt. Über die getroffenen Maßnahmen kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend berichtet werden. Im Zuge der Durchsuchungen wurden zahlreiche Personen überprüft sowie Beweismittel sichergestellt. Bei der Vernehmung der angetroffenen Arbeitnehmer ergaben sich Hinweise auf weitere Durchsuchungsobjekte. Ziel der Maßnahmen war insbesondere die Aufklärung von illegaler Beschäftigung und die Sicherung von Geschäftsunterlagen und digitalen Daten.

Die Maßnahmen erfolgten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und richteten sich gegen mehrere Beschuldigte sowie Unternehmen aus der Logistikbranche. Hintergrund sind Ermittlungen wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt, Verstößen im Zusammenhang mit illegalem Aufenthalt und unerlaubter Arbeitnehmerüberlassung.

Die Ermittlungen dauern insgesamt an. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden.

Rückfragen bitte an:

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Pressestelle
Telefon: 02151/850-10600
E-Mail: presse.hza-krefeld@zoll.bund.de
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Veröffentlicht am: 2026-04-28 13:38:07

POL-KR: Mit 160 zur Führerschein-Beschlagnahme

Polizeipräsidium Krefeld

POL-KR: Mit 160 zur Führerschein-Beschlagnahme

Krefeld (ots)

Sein Führerschein wurde erst einmal beschlagnahmt: Ein 23-Jähriger aus Krefeld wurde bei deutlichen Geschwindigkeitsverstößen beobachtet - von einem Polizisten, der eigentlich gerade auf dem Heimweg war. Als er aber am Sonntag (26. April 2026) gegen 4:20 Uhr den auffallend schnell fahrenden Ford Transit auf dem Nauenweg bemerkte, versetzte der Beamte sich in den Dienst und nahm die Verfolgung auf. Dabei soll der Van mit bis zum 130 Kilometern pro Stunde durch Tempo-50-Zonen gefahren sein.

Während der Beamte die Leitstelle alarmierte, ignorierte der Van-Fahrer eine rote Ampel und fuhr auf dem Europaring nach ersten Erkenntnissen mit rund 160 Kilometern pro Stunde - bei erlaubten 70. An der Kreuzung mit der Werner-Voß-Straße trafen die alarmierten Streifenwagen das Auto und seinen Verfolger vor einer roten Ampel wartend an. Weil sich vor Ort Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum ergaben, wurde der 23-Jährige für eine Blutprobe zur Wache gebracht. Neben dem Führerschein wurde auch das Auto beschlagnahmt. Vorgeworfen wird dem Mann die Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen: Der Fall des sogenannten Einzelrennens greift laut Strafgesetzbuch, wenn ein Kraftfahrzeugführer sich mit nicht angepasster Geschwindigkeit und grob verkehrswidrig und rücksichtslos fortbewegt, um die höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen.

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Service für Journalisten

Den entsprechenden Passus finden Sie im Paragrafen 315 d, Absatz 1, Nr.3, des Strafgesetzbuchs.

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Veröffentlicht am: 2026-04-27 10:57:15

FW-KR: Wohnungsbrand fordert eine verletzte Person

Feuerwehr Krefeld

FW-KR: Wohnungsbrand fordert eine verletzte Person

Krefeld (ots)

Am heutigen Sonntagmorgen gegen 08:20 Uhr meldeten aufmerksame Passanten über den Notruf 112, eine Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude auf der Bückerfeldstraße.

Durch die Leitstelle wurden umgehend Einheiten von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte nach nur wenigen Minuten die Einsatzstelle erreichten, konnte die Schilderung der Anrufer bestätigt werden. Aus einer Wohnung in einem Obergeschoss war eine deutliche Rauchentwicklung zu erkennen, sodass der Einsatzleiter ohne Zeitverzug zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mit einem Löschrohr zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung entsandte. Zudem wurde vorsorglich die Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung gebracht.

Aufgrund des raschen und routinierten Vorgehens der Feuerwehr Krefeld konnte nach kurzer Zeit eine Person aus der Brandwohnung gerettet- und dem städtischen Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung übergeben werden. Zeitgleich wurden die Brandbekämpfungsmaßnahmen fortgesetzt. Das Feuer beschränkte sich glücklicherweise lediglich auf eine Wohnung und konnte von den vorgehenden Trupps zügig gelöscht werden.

Der Patient wurde nach der notärztlichen Behandlung vor Ort in ein Krefelder Krankenhaus zur klinischen Weiterbehandlung transportiert.

Die betroffene Nutzungseinheit wurde im Anschluss mit Hochleistungslüftern von giftigem Brandrauch befreit und die Einsatzstelle wurde der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

Die rund 60 Einsatzkräfte der Hauptfeuer- und Rettungswache, der Feuer- und Rettungswache Hafenstraße, der Freiwilligen Feuerwehr Hüls sowie des Rettungsdienstes der Stadt Krefeld konnten nach einer guten Stunde zu ihren Standorten zurückkehren.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Krefeld
Kai Hain
Telefon: 02151-8213 1333
E-Mail: fw.leitstelle@krefeld.de
http://www.krefeld.de/feuerwehr

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Veröffentlicht am: 2026-04-26 10:57:23