Auf dem Fütingsweg hat ein Pkw-Fahrer eine Radfahrerin angefahren und danach die Flucht ergriffen. Am Freitag (25. September 2026) bog die 43-jährige Krefelderin nach links in die Oberdießemer Straße ein, als sie von dem Auto links überholt wurde. Bei der Kollision kam die Radfahrerin zu Fall und wurde leicht verletzt.
Der Fahrer und Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Der Unfall hat sich gegen 9 Uhr ereignet. Bei dem Auto handelte es sich um einen weißen Pkw mit Krefelder Kennzeichen. Vom Fahrer ist nur bekannt, dass es ein Mann war. Hinweise bitte unter 02151 6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.
Am Sonntag (27. September 2026) meldete ein Zeuge der Polizei Kleve, dass unbekannte Täter an einem Radio-Funkturm an der Königsallee in Kleve eine Palästinenser-Fahne angebracht hätten. Der Stoff war ungefähr auf halber Höhe montiert worden, nachdem die Täter sich Zutritt zum umzäunten Gelände verschafft hatten. Zu einer Beeinträchtigung des Sendebetrieb ist es dadurch nach ersten Erkenntnissen nicht gekommen.
Der Staatsschutz der Polizei Krefeld hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise: unter 02151 6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.
Bei den Ermittlungen im Fall der getöteten Lidl-Filialleiterin Sonja K. (24) ist die Polizei Mönchengladbach einen großen Schritt vorangekommen: Die Ermittelnden haben neue DNA-Spuren sichern und auswerten können.
Am Mittwochmorgen, 25. Januar 1995, hatten unbekannte Täter die junge Frau in dem Supermarkt an der Hochstraße 33-35 in St. Tönis erdrosselt und den Tresor ausgeraubt. Zur ursprünglichen Pressemeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50667/6355611
Mit modernen Methoden, die vor 30 Jahren noch nicht zur Verfügung standen, ist es nun gelungen, DNA-Spuren zu sichern, die die Ermittlelnden zu dem oder mehreren Tätern führen könnten.
Die Polizei hat eine Vielzahl von DNA-Vergleichsproben genommen. Rettungskräfte, Polizeivollzugsbeamte sowie Personen aus dem persönlichen und dem beruflichen Umfeld von Sonja K. haben eine Speichelprobe abgegeben. Darunter auch Angestellte von Fremdfirmen wie beispielsweise Lieferanten, Ladendetektive oder Reinigungskräfte.
Einen Teil der DNA-Spuren konnten die Ermittlelnden bereits zuordnen und die dazugehörigen Personen als Täter ausschließen. Noch wurden nicht alle Proben abgeglichen. Die Auswertung läuft weiter - bis die Polizei den oder die Mörder gefunden hat.
"Wir möchten den Fall lösen und den Angehörigen Gewissheit geben, wer Sonja K. getötet hat", sagt Kriminalhauptkommissarin Stefanie Kohnen aus der Ermittlungsgruppe Cold Case der Polizei Mönchengladbach.
Sonja K. hatte Zukunftspläne. Sie wollte im Sommer 1995 ihren Lebensgefährten heiraten und mit ihm eine Familie gründen. Doch Sonja K. wurde nur 24 Jahre alt.
Sie wurde bereits als junge Frau zur Filialleiterin befördert und von den Mitarbeitern des Lidl-Marktes als engagierte und geschätzte Chefin beschrieben. Angehörige, Freunde und Kolle-gen beschrieben sie als fleißig, zuverlässig, ehrlich und freundlich.
Sonjas Eltern sind mittlerweile verstorben, ohne zu wissen, wer ihre Tochter getötet hat. Laut Aussage der beiden Brüder von Sonja K. hat die Mutter den Verlust bis zu ihrem eigenen Tod im Jahr 2009 nie überwinden können und ihre Tochter jeden Tag schmerzlich vermisst.
Die beiden Brüder des Opfers hoffen, dass der Fall geklärt werden kann und die Mörder ihrer Schwester endlich gefunden werden, damit wenigsten sie Gewissheit erhalten.
Sie fragen: Wer hat unsere kleine Schwester getötet?
Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung des Täters führen, wird eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für solche Personen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.
Über die Kampagne
Dieser Cold Case ist Teil der Öffentlichkeitskampagne "Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich." Die Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen zu ungeklärten Tötungsdelikten aus den vergangenen Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und der zuständigen Staatsanwaltschaft Krefeld wieder aufgenommen. Unterstützt wird die Kampagne außerdem von den Polizeibehörden in Krefeld und im Kreis Viersen.
Die Ermittlungsgruppe Cold Case der Polizei Mönchengladbach sucht stetig nach neuen Chancen, um lange zurückliegende Kapitalverbrechen zu klären, Tatverdächtige zu identifizieren und den Hinterbliebenen Gewissheit zu verschaffen. Wir stellen mit dieser Kampagne ausgewählte Fälle vor. Die Internetseite zur Öffentlichkeitskampagne: https://moenchengladbach.polizei.nrw/mord-verjaehrt-nicht-der-niederrhein-erinnert-sich (km)
Am frühen Donnerstagmorgen (24. September 2026) ist gegen 04:30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache ein größerer Haufen Sperrmüll auf der Seidenstraße in Brand geraten.
Das Feuer drohte kurzzeitig auf einen Baum überzugreifen; die Feuerwehr hatte den Brand aber schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
Nach ersten Erkenntnissen ist nicht von einer Selbstentzündung auszugehen. Darum sucht die Polizei Krefeld nun Zeugen.
Wer entsprechende Hinweise geben kann wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden: unter 02151 6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de. (263)
Erst kam der Anruf, dann stand ein Unbekannter vor der Haustür: Betrüger haben sich gegenüber einem 82-Jährigen aus Krefeld als Polizisten ausgegeben. Zwei Männer hatten am Freitag (18. September 2026) als "Oberkommissar" und sein angeblicher Vorgesetzter angerufen: Sie gaben vor, dass beim Geldinstitut des Seniors eine Mitarbeiterin überprüft werden müsse. Dazu sollte der Krefelder Bargeld von seinem Konto abheben und einem Mitarbeiter der Polizei übergeben.
Nachdem der Senior das Geld abgeholt und an seiner Haustür einem Unbekannten ausgehändigt hatte, riefen die Betrüger erneut an und behaupteten, dass die Scheine auf Fingerabdrücke untersucht werden müssten und er sie deshalb erst später wiederbekommen könne. Einen Tag später forderten sie erneut eine Geldabhebung - diesmal, um angeblich auch den Vorgesetzten der Bankmitarbeiterin zu "überprüfen". Darauf ging der Krefelder nicht mehr ein, stattdessen wandte er sich an die Polizei.
Bei solchen verdächtigen Anrufen rät die Polizei:
Legen Sie auf und rufen Sie die echte Polizei unter 110 an.
Die Polizei selbst ruft Sie nie von der 110 aus an - taucht diese Nummer als eingehender Anruf in Ihrem Telefondisplay auf, handelt es sich um Betrüger.
Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihr Vermögen.
Öffnen Sie Unbekannten nicht die Tür und händigen Sie ihnen keine Wertsachen aus. Die echte Polizei wird dies nie von Ihnen verlangen.
Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu und lassen Sie sich nicht davon abhalten, nur weil der Anrufer Sie bittet, niemanden zu informieren, um die angeblichen Ermittlungen nicht zu gefährden.
Wenn Sie Opfer falscher Polizisten geworden sind: Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Krefelder Polizei.