Am Freitag (2. Januar 2026) entriss ein Unbekannter gegen 23:45 Uhr einem 38-Jährigen auf der Seidenstraße sein Pedelec, dass er gerade neben sich herschob. Anschließend flüchtete er damit in Richtung Philadelphiastraße.
Kurz darauf konnten Polizeibeamte einen Mann mit dem entwendeten Pedelec aufgreifen. Bei dem 30-Jährigen handelte es sich jedoch nicht um den Täter. Der Krefelder soll das Pedelec zuvor auf dem Bahnhofsvorplatz für eine geringe Geldmenge erworben haben.
Der Pedelec-Eigentümer aus Goch und der Zeuge konnten den Täter übereinstimmend als circa 30 Jahre alt, rund 1,70 Meter groß und von korpulenter Statur mit südländischem Erscheinungsbild beschreiben. Er habe einen Bart, ein dunkles Kapuzenshirt mit einem Schriftzug und schwarze Jeans getragen.
Zeugen werden gebeten, sich unter der 02151-6340 oder unter hinweise.krefeld@polizei.nrw.de an die Polizei Krefeld zu wenden.
Am frühen Abend des 03.01.2026 wählten zwei Teenager den Notruf 112 und berichteten, dass sie sich in misslicher Lage befinden würden. Die beiden Mädchen hätten sich in einem Waldstück des Kapuzinerberges verlaufen und seien nun nach Einbruch der Dunkelheit und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt vollkommen orientierungslos. Es konnten keine Angaben zu prägnanten Orten, Waldwegen oder Straßen gemacht werden.
Während aufgrund eines schlechten Mobilfunkempfangs sämtliche technischen Ortungsmöglichkeiten der Leitstelle missglückten, alarmierte die Leitstelle umgehend Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zum vermuteten Aufenthaltsort. Da das Smartphone der beiden Jugendlichen keinen Internetempfang aufwies und auch die Telefonverbindung keine ausreichende Gesprächsqualität lieferte, gestaltete sich die Suche nach den beiden Mädchen in dem weitläufigen Gebiet durchaus anspruchsvoll. Erschwerend hinzu kam, dass die Akkukapazität des Smartphones fast in Gänze aufgebraucht war und somit ein gewisser Zeitdruck die Suchmaßnahmen beeinflusste.
Dem Leitstellendisponenten gelang es schließlich die Anruferin anzuleiten, über die Kompass-App des Smartphones (ohne Internetverbindung nutzbar), die GPS-Daten abzurufen. Diese Maßnahme führte letztlich zum Erfolg. Die GPS-Koordinaten wurden dem Einsatzleiter vor Ort übermittelt und die beiden Teenager konnten eine halbe Stunde nach dem Eingang des Notrufes im Bereich des Inrather Bergs aufgefunden werden. Nachdem die beiden 13- und 14-jährigen Mädchen durch den städtischen Rettungsdienst untersucht wurden, konnten diese unverletzt an ihre Erziehungsberechtigten übergeben werden.
Nach einer guten Stunde konnten die 18 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Hüls sowie des städtischen Rettungsdienstes an ihre Standorte zurückkehren.
Nach einem verdächtigen Anruf auf der Leitstelle hat die Polizei am Samstagabend (3. Januar 2026) den Eingangsbereich des Polizeipräsidiums am Nordwall und der beiden Wachen auf der Hansa- und der Kleinewefersstraße für mehrere Stunden abgesperrt und mit bewaffneten Kräften bewacht. Gegen 17:50 Uhr hatte ein unbekannter Mann der Leitstelle verkündet, in einer Stunde eine der Wachen betreten und dort Schaden anrichten zu wollen. Zu tatsächlichen Zwischenfällen kam es nicht.
Die Ermittlungen zur Identität des Anrufers laufen noch.
Am Donnerstag (1. Januar 2025) entriss ein Unbekannter gegen 18:45 Uhr einer Frau den Rucksack und flüchtete anschließend mit der Beute. Die Geschädigte wurde dabei nicht verletzt. Eine sofort eingeleitete Suche blieb vorerst ohne Erfolg.
Die 40-Jährige beschrieb den Täter als ca. 1,60 Meter groß und von schmaler Statur. Sie habe eine helle Kapuze unter einer schwarzen Bomberjacke erkennen können.
Die Polizei sucht nun Zeugen zu der Tat in der Mariannenstraße.
Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der 02151 6340 oder unter hinweise.krefeld@polizei.nrw.de zu melden.