Wegen des hohen Verkehrsaufkommens nach der Bombendrohung wird die Polizei die Ausfahrt Fichtenhain der Autobahn 44 in beide Richtungen in Kürze sperren.
Am Montag (16. Dezember 2024) ist bei einer Firma mit jeweils einer Filiale in Fichtenhain und in Hüls eine Bombendrohung eingegangen. Beide Gebäude wurden bereits evakuiert, insgesamt rund 275 Personen.
Die Polizei prüft derzeit noch die Ernsthaftigkeit der Drohung, hat aber zur Sicherheit parallel begonnen, die Gebäude mit Sprengstoff-Spürhunden zu durchsuchen. Derzeit kommt es in Fichtenhain zu Verkehrsstörungen.
Ein Mann, der in der Straßenbahn einer Passantin ihr Smartphone entwendet hatte, konnte kurz darauf von der Polizei gestellt werden. Am Montag (16. Dezember 2024) gegen 0:50 Uhr hatte er an der Haltestelle am Hauptbahnhof der Frau ihr Mobiltelefon aus der Hand gerissen und in seine eigene Jackentasche gesteckt. Während er die Bahn verließ, hielt die Frau ihn an seiner Jacke fest, sodass er schließlich aus der Jacke schlüpfte und ohne sie vom Tatort flüchtete. Ein Zeuge konnte ihn noch bis zum Südwall verfolgen, bevor er ihn aus den Augen verlor.
In der Jacke fanden die hinzugerufenen Polizeibeamten neben dem entwendeten Smartphone auch Ausweisdokumente des Verdächtigen. Kurz darauf konnte die Polizei ihn auf der Petersstraße stellen und festnehmen. Der 37-Jährige ist polizeilich bereits in Erscheinung getreten, Alkohol- und Drogenvortests verliefen positiv. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.
An einer geschlossenen Tankstelle auf der Linner Straße hat sich ein Mann am Sonntag (15. Dezember 2024) bedient. Gegen 3:30 Uhr brach er in Teile der Räumlichkeiten ein und entwendete Geld und Getränke. Eine Mitarbeiterin wurde über ihr Smartphone alarmiert und rief die Polizei. Im Rahmen der Fahndung im näheren Bereich der Tankstelle konnten die Beamten einen Verdächtigen stellen. Bei ihm fanden sie unter anderem verdächtiges Werkzeug. Der 44-Jährige ist wegen diverser Delikte bereits polizeibekannt. Ihn erwartet ein Strafverfahren.
Am Morgen des 14.12.2024 gegen 2 Uhr wurde der Feuerwehrleitstelle über den Notruf 112 ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus auf der Inrather Straße gemeldet. Mehrere Bewohner gaben an, eine Rauchentwicklung aus dem Kellergeschoss wahrzunehmen.
Aufgrund dieser Meldung alarmierte der erfahrene Leitstellendisponent umfangreich Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde die Meldung bestätigt, sodass der Einsatzleiter umgehend zwei Löschtrupps zur Brandbekämpfung ins Kellergeschoss entsandte. Zeitgleich wurden mehrere Trupps zur Erkundung und Kontrolle des Treppenraums eingesetzt. Bewohner der angrenzenden Geschosse wurden durch die Feuerwehr aus dem Gebäude geführt und anschließend in einem Bus der SWK Mobil betreut.
Durch den Notarzt wurden insgesamt vier Personen untersucht, ein Patient musste anschließend leicht verletzt in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert werden.
Der arbeits- und personalintensive Brand konnte nach rund einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Nachdem die aufwendigen Nachlösch- und Belüftungsmaßnahmen abgeschlossen waren, wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.
Die insgesamt 52 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Hüls und des städtischen Rettungsdienstes kehrten nach etwa zweieinhalb Stunden zurück zu ihren Standorten.