Der 26-Jährige, der am Mittwoch an zwei Schulen jeweils ein Kind missbraucht haben soll, befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft und Beschluss des Haftrichters in Untersuchungshaft. Der Tatvorwurf lautet schwerer sexueller Missbrauch von Kindern.
Nach den beiden Fällen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern an zwei Krefelder Schulen zeigt die Polizei heute und morgen mehr Präsenz. Konkret werden an beiden Tagen morgens und mittags Polizisten an den zwei Schulen vor Ort sein. Darüber hinaus wird die Polizei in den betroffenen Stadtteilen Linn und Uerdingen verstärkt Streife fahren.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass den Maßnahmen keine erhöhte Gefahr an diesen Örtlichkeiten zugrunde liegt: Der Mann, welcher beider Taten dringend verdächtigt wird, ist festgenommen und wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Entgegen Berichten in diversen Messengerdiensten gibt es keine Hinweise auf einen zweiten Täter. Aber die Polizei möchte dennoch durch sichtbare Präsenz das Sicherheitsempfinden von Eltern, Schülern und anderen Bürgern stärken und ihnen vor Ort als Ansprechpartner für Fragen und Sorgen zur Verfügung stehen.
Sobald der Verdächtige dem Haftrichter vorgeführt wurde, wird die Polizei gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Krefeld über das Ergebnis nachberichten.
(209)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus auf der Kölner Straße gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Kiosk im Erdgeschoss des Gebäudes bereits im Vollbrand.
Zwei Bewohner der darüberliegenden Wohnungen hatten das Gebäude bereits eigenständig verlassen.
Die Feuerwehr leitete, parallel zur Brandbekämpfung, eine umfassende Menschenrettung mit mehreren Atemschutztrupps ein. Insgesamt konnten drei Personen aus dem verrauchten Wohngebäude gerettet werden. Nach einer notärztlichen Untersuchung konnten diese jedoch vor Ort verbleiben. Sie wurden für die Dauer der Löschmaßnahmen in einem Bus der SWK betreut.
Der Brand konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden, sodass eine Ausbreitung auf die oberen Stockwerke verhindert wurde.
Im Einsatz waren beide Wachen der Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst der Stadt Krefeld sowie die Einheit Fischeln der Freiwilligen Feuerwehr.
Original-Content von: Feuerwehr Krefeld, übermittelt durch news aktuell
Veröffentlicht am: 2024-11-21 06:59:52
POL-KR: Nach schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern: Verdächtiger vorläufig festgenommen| Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Krefeld
POL-KR: Nach schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern: Verdächtiger vorläufig festgenommen| Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Krefeld
Am Mittwochmorgen (20. November 2024) hat ein Mann sich an zwei Schulen in Linn und Uerdingen Zutritt zu den Toiletten verschafft und dort an jeweils einem Kind sexuelle Handlungen begangen. Beide Schulen haben sofort die Polizei informiert.
Die Beamten konnten kurz darauf im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung einen Mann vorläufig festnehmen, der der Taten dringend verdächtigt wird. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird der 26-Jährige morgen dem Haftrichter vorgeführt. Der Tatvorwurf lautet schwerer sexueller Missbrauch von Kindern. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei wird morgen an Krefelder Schulen dennoch verstärkt Präsenz zeigen. Nach ersten Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf weitere Betroffene. Sollte jemand dazu dennoch Hinweise geben können, nehmen die Beamten sie unter 02151 6340 oder über hinweise.krefeld@polizei.nrw.de entgegen.
Rückfragen von Medienvertretern bitte an die Staatsanwaltschaft Krefeld.
(208)
Am Montag (18. November 2024) gegen 13 Uhr verschafften sich zwei Männer, die sich als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgaben, unter dem Vorwand, die Heizung entlüften zu müssen, Zugang zu einer Wohnung eines Ehepaars (73,77) am Verhuvenplatz in Hüls. Das Ehepaar wurde jedoch misstrauisch und verlangte die Ausweise der Männer. Nachdem sie angaben, diese im Auto gelassen zu haben und sie holen zu wollen, flüchteten sie ohne Beute aus der Wohnung. Die Eheleute beschrieben den ersten Mann als circa 1,75 Meter groß und stämmig (mindestens 120 Kilogramm schwer). Er hatte schwarze kurze Haare und trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose. Der zweite Mann hatte eine schmale Figur und war ebenfalls 1,75 Meter groß. Er hatte schwarze Haare, eine schwarze Kappe und trug eine dunkelgrüne Jacke. Beide Personen sprachen akzentfreies Deutsch.
Am gleichen Tag um 10 Uhr meldete ein 85-jähriger Mann einen ähnlichen Vorfall: Zwei Männer gaben an, die Wasserleitungen in der Wohnung auf der Rektoratsstraße überprüfen zu müssen und forderten den Senior auf, ins Badezimmer zu gehen und das Wasser in der Dusche laufen zu lassen. Auch hier wurde der Senior misstrauisch und stellte Fragen. Daraufhin flüchteten die Männer aus der Wohnung in Richtung Burgpark.
Erst im Nachhinein fiel dem Senior auf, dass die Männer Schmuck entwendet hatten. Offenbar handelte es sich um dieselben Täter wie bei der Tat am Verhuvenplatz, da die Personenbeschreibung identisch ist.
Die Polizei rät: Lassen Sie niemals fremde Personen in Ihr Haus oder Ihre Wohnung, ohne ihre Identität oder ihren Auftrag genau zu prüfen. Notieren Sie sich die Namen der Personen und kontaktieren Sie die offizielle Nummer des Unternehmens und fragen Sie dort nach.
Lassen Sie sich von den Unbekannten niemals unter Druck setzen. Seriöse Fachleute werden Verständnis für Ihr Misstrauen haben.