In einer Unterkunft für Leiharbeiter auf der Oelstraße in Emmerich sind in der Nacht auf Sonntag (25. Oktober 2026) zwei Männer schwer verletzt worden.
Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden Männer im Alter von 31 und 42 Jahren in der Nacht mit dem Tatverdächtigen in Streit geraten. Gegen 0:45 Uhr hatte ein Zeuge die Polizei alarmiert. Vor Ort fanden die Beamten die zwei Männer schwer verletzt vor. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Im Gebäude konnte die Polizei den Tatverdächtigen (37 Jahre) vorläufig festnehmen. Ein Messer wurde als mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt.
Eine Mordkommission der Polizei Krefeld und Kleve hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Kleve beantragte heute beim zuständigen Haftrichter den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen. Der 37-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.
Presseauskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Kleve.
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Original-Content von: Polizeipräsidium Krefeld, übermittelt durch news aktuell
Veröffentlicht am: 2026-10-26 15:23:24
POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Polizei MG | Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich. Zeugensuche: Cold Case Dagmar Knops
POL-KR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Krefeld und der Polizei MG | Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich. Zeugensuche: Cold Case Dagmar Knops
In der Nacht vom 28. auf den 29. März 1988 verschwand die damals 22-jährige Studentin Dagmar Knops nach einem Kneipenbesuch in der Kempener Altstadt spurlos. Die Staatsanwaltschaft Krefeld und Polizei Mönchengladbach haben die Ermittlungen in diesem Cold Case wieder aufgenommen. Sie suchen - auch mithilfe der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY - nach Zeugen. Obgleich eine Leiche nie gefunden wurde, gehen die Ermittler davon aus, dass Dagmar Knops Opfer eines Tötungsdelikts geworden sein dürfte.
Am Mittwoch, 4. November, ist Kriminalhauptkommissarin Stefanie Kohnen in München zu Gast im Studio von Moderator Rudi Cerne und wird den Cold Case Dagmar Knops vorstellen: Die 22-jährige Dagmar Knops studierte in Köln Sozialpädagogik und war in den Semesterferien zu Besuch bei ihren Eltern in Kempen. Gemeinsam mit Freunden besuchte sie am Abend des 28. März 1988 das Lokal "Lichtblick" in der Kempener Altstadt. Diese Kneipe gibt es heute nicht mehr, sie befand sich an der Tiefstraße 24. Gegen 22.15 Uhr verließ Dagmar Knops alleine das "Lichtblick". Obwohl sie von dort bis zum Haus ihrer Eltern auf der Siegfriedstraße lediglich einen Fußweg von circa 350 Metern gehen musste, kam sie dort nie an.
Ermittler der Staatsanwaltschaft und Polizei nahmen sich dieses Cold Cases im Jahr 2006 bereits erneut an, wobei die damaligen Ermittlungen nicht zur Tataufklärung führten. Um das Verschwinden von Dagmar Knops nach Ablauf von weiteren zwei Jahrzehnten noch zu klären, ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei jetzt wieder in diesem Fall und bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe. Die Ermittler suchen nach Menschen, die sich noch an die damalige Zeit erinnern. In fast vierzig Jahren kann sich vieles verändern, auch die Beziehungen zwischen Menschen. So können auch Hin-weise relevant sein, die zunächst unbedeutend erschienen.
- Gibt es Zeugen, denen sich der Täter im Laufe der Zeit offenbart
hat, sei es auch nur andeutungsweise?
- Kennen Sie Personen, die sich in den vergangenen Jahren intensiv
mit dem Fall beschäftigt haben?
- Kannten Sie Dagmar Knops und können noch etwas zum Fall
beitragen?
- Gibt es Zeugen, die Dagmar Knops auf ihrem Heimweg gesehen
haben?
- Gibt es Personen, die bereits im Jahr 1988 mit den damaligen
Ermittlern sprachen, heute aber Geschehnisse hinzufügen möchten,
die sie damals für nicht erwähnenswert hielten?
Außerdem hoffen die Ermittler auf Zeugen, die sich vielleicht mit Hilfe der Sendung Aktenzeichen XY noch an eine Gruppe Jugendlicher oder junger Erwachsener erinnern können. Diese soll auf einer Bank gleich in der Nähe des Lokals "Lichtblick" gesessen haben, als Dagmar Knops das Lokal verlassen hat. Diese Personen konnten nie ermittelt werden.
Nicht zuletzt suchen sie die Verfasserin oder den Verfasser von zwei anonymen Briefen aus den Jahren 2005 und 2008. In diesen Briefen wurde ein angeblicher Ablageort der Leiche von Dagmar Knops genannt. Umfangreicher Suchmaßnahmen an den genannten Ablageorten liefen erfolglos. Dennoch bitten Staatsanwaltschaft und Polizei die Verfasserin oder den Verfasser der anonymen Briefe, sich zu melden, da die-se(r) möglicherweise neue Ermittlungsansätze liefern können.
Hinweise nimmt die Polizei Mönchengladbach unter der Telefonnummer 02161-290 und per E-Mail an MK.Knops.Moenchengladbach@polizei.nrw.de entgegen. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters oder der Täterin führen, hat die Staatsanwaltschaft Krefeld eine Belohnung von 5.000 Euro ausgelobt.
Über die Kampagne
Dieser Cold Case ist Teil der Öffentlichkeitskampagne "Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich." Die Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen zu ungeklärten Tötungsdelikten aus den vergangenen Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und der zuständigen Staatsanwaltschaft Krefeld wieder aufgenommen. Unterstützt wird die Kampagne außerdem von den Polizeibehörden in Krefeld und im Kreis Viersen.
Die Ermittlungsgruppe Cold Case der Polizei Mönchengladbach sucht stetig nach neuen Chancen, um lange zurückliegende Kapitalverbrechen zu klären, Tatverdächtige zu identifizieren und den Hinterbliebenen Gewissheit zu verschaffen. Wir stellen mit dieser Kampagne ausgewählte Fälle vor. Die Internetseite zur Öffentlichkeitskampagne: https://moenchengladbach.polizei.nrw/mord-verjaehrt-nicht-der-niederrhein-erinnert-sich
Ein Zeuge meldete der Polizei am frühen Sonntagmorgen (25. Oktober 2026) gegen 4:30 Uhr, dass sich ein stark beschädigtes Auto mittig auf den Schienen im Bereich "Auf der Kempener Platte"/ Sankt-Töniser-Straße befinde. Ein Fahrzeugführer sei aber nicht am Unfallort.
Vor Ort konnten die Beamten dann im Gleisbereich einen stark beschädigten Pick-up auffinden, der sich offenbar überschlagen hatte. Aufgrund des Schadensbildes am Fahrzeug war nicht auszuschließen, dass der Fahrer bei dem Unfall schwer verletzt worden war oder sich in einer hilflosen Lage befindet. Sofort begannen die Einsatzkräfte mit der Fahndung im Nahbereich. Dort konnte der Fahrer aber nicht gefunden werden. Weitere Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Gesuchten um einen 35-jährigen Mann aus Tönisvorst handelt. Zur weiteren Fahndung wurde auch ein Polizeihubschrauber angefordert.
Der 35-Jährige konnte schlussendlich schwer verletzt an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Er wurde notärztlich versorgt und anschließend zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest verlief positiv. Dem 35-Jährigen wurde deshalb eine Blutprobe entnommen.
Die Auswertung der Spurenlage vor Ort ergab, dass der 35-Jährige mit seinem Pick-up die Sankt-Töniser-Straße stadtauswärts befuhr. Wenige Meter vor der Kreuzung mit der Straße "Auf der Kempener Platte" kam er aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, fuhr gegen einen Bordstein und weiter auf den Grünstreifen. Anschließend kollidierte er mit einem Verkehrsschild und wurde auf die Bahntrasse geschleudert. Dort prallte er gegen einen Starkstrommast. Danach flüchtete der Fahrer zu Fuß.
Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Sankt-Töniser-Straße zwischen "Auf der Kempener Platte" und der Oberbenrader Straße vollständig gesperrt.
Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht (§142 StGB), Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkoholkonsum (§315 StGB) und des Verdachts des Einzelrennens (§315 d StGB).
Starke Windböen haben die Feuerwehr Krefeld ab Freitagnachmittag bei zahlreichen Einsätzen im Stadtgebiet gefordert. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte zu 25 sturmbedingten Einsätzen (Stand: 06:20 Uhr) ausrücken.
Bereits gegen 17:00 Uhr war eine deutliche Zunahme der Windgeschwindigkeiten festzustellen, die bereits zu den ersten Notrufen führten. Das Einsatzspektrum reichte von losen Ästen und Dachziegeln bis hin zu umgestürzten Bäumen, die Straßen und Wege blockierten oder aber PKW unter sich begruben.
Eine Häufung der Einsätze war insbesondere im Stadtteil Hüls zu verzeichnen. Auf der Nieper Straße wurde ein etwa 12x5 Meter großer Pavillon durch die starken Windböen auf das Dach eines Wohnhauses geweht. Aufgrund der Größe und der exponierten Lage musste die Konstruktion unter Zuhilfenahme einer Drehleiter aufwendig gesichert und anschließend vom Dach entfernt werden.
Es wurden keine Personen verletzt.
Zur Bewältigung der Sturmlage waren Einsatzkräfte beider Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Einheit Hüls der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz.
Hinweis:
Da auch in den kommenden Tagen weiterhin mit starkem Wind und
einzelnen Sturmböen zu rechnen ist, bittet die Feuerwehr Krefeld die
Bevölkerung um besondere Vorsicht und empfiehlt folgende
Verhaltensmaßnahmen:
Lose Gegenstände sichern: Gartenmöbel, Mülltonnen, Sonnenschirme,
Pavillons und andere bewegliche Gegenstände sollten gegen Wegwehen
gesichert werden.
Waldgebiete und Parkanlagen meiden: Durch den Wind können Äste
abbrechen oder bereits geschädigte Bäume umstürzen. Auch nach dem
Abflauen des Windes können weiterhin Gefahren bestehen.
Abstand zu Gebäuden und Bäumen halten: Achten Sie auf lose
Dachziegel, Fassadenteile und herabfallende Äste.
Vorsicht im Straßenverkehr: Rechnen Sie mit plötzlich auftretenden
Windböen, umherfliegenden Gegenständen und Hindernissen auf der
Fahrbahn.
Warnmeldungen beachten: Informieren Sie sich regelmäßig über die
aktuelle Wetterlage und beachten Sie amtliche Warnungen,
beispielsweise über die Warn-App NINA oder den Deutschen
Wetterdienst.
Die Feuerwehr Krefeld appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger,
weiterhin aufmerksam zu bleiben, unnötige Risiken zu vermeiden und
sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.
Im Rahmen einer Einsatzfahrt der Freiwilligen Feuerwehr Oppum kam es am Sonntag (18. Oktober 2026) gegen 19:40 Uhr im Kreuzungsbereich der Untergath, Ecke Hauptstraße, zu einem Verkehrsunfall mit dem Pkw eines 50-Jährigen. Der Einsatzwagen, besetzt mit einem 23-jährigen Fahrzeugführer und einem 29-jährigen Beifahrer, fuhr über die Hauptstraße in südliche Richtung und mit Sonder- und Wegerechten in den Kreuzungsbereich ein. Dort kam es zur Kollision mit dem von der Untergath kommenden BMW des Krefelders. Alle drei Männer wurden leicht verletzt umliegenden Krankenhäusern zugeführt. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde der Kreuzungsbereich gesperrt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zu dem Unfallhergang aufgenommen.