Krefeld-Linn, 13. Oktober 2026 - Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Krefeld um 19:07 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung aus einem Waldstück zwischen Floßstraße und Düsseldorfer Straße alarmiert. Aufmerksame Passanten hatten den Rauch bemerkt und den Notruf gewählt.
Beim Eintreffen der ersten Einheiten konnte die Meldung bestätigt werden. Aufgrund der abgelegenen Einsatzörtlichkeit und der komplizierten Zugänglichkeit gestaltete sich der Zugang zum Brandort zunächst anspruchsvoll.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass Unrat in einem leerstehenden, etwa sieben mal vier Meter großen Gebäude brannte. Durch den Einsatzleiter wurde ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem Löschrohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Trotz erschwerter Rahmenbedingungen gelang es der Feuerwehr den Brand zügig zu löschen.
Die insgesamt 33 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Hafenstraße, der Hauptfeuer- und Rettungswache, der Freiwilligen Feuerwehr Gellep-Stratum sowie des Rettungsdienstes konnten nach etwa eineinhalb Stunden zu ihren Standorten zurückkehren.
Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache werden durch die Polizei geführt.
Ein 24-jähriger Krefelder fuhr am Freitagabend (9. Oktober 2026) gegen 20:30 Uhr mit seinem Pkw auf der Neuen Ritterstraße in Fahrtrichtung Am Verschubbahnhof. Als er sich auf dem dortigen Fahrstreifen falsch einordnete kollidierte er im Kreuzungsbereich mit dem Pkw einer 49-Jährigen, die den Dießemer Bruch in Richtung Sprödentalplatz befuhr.
Die Düsseldorferin wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Sie und ein einjähriges Kind, welches sich auf dem Rücksitz ihres Autos befand, wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Das Verkehrskommissariat Krefeld hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Diese dauern derzeit noch an. (277)
Mit Blick auf die Festnahme eines Tatverdächtigen durch die Polizei Mönchengladbach im Rahmen der Mordkommission Lidl lädt die Staatsanwaltschaft Krefeld interessierte Medienvertreterinnen und Medienvertreter für Dienstag, 13. Oktober, 10 Uhr zu einer Pressekonferenz ein.
Bei der Mordkommission Lidl handelt es sich um einen Cold Case aus dem Jahr 1995. Dieser wurde im Rahmen der Kampagne "Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich." vorgestellt: Am Mittwoch, 25. Januar 1995, war die 24-jährige Filialleiterin Sonja K. in einer Lidl-Filiale an der Hochstraße 33-35 in St. Tönis im Kreis Viersen Opfer eines Raubmordes geworden.
Gesprächspartner bei der Pressekonferenz sind von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Krefeld die Staatsanwältin Rahel Plass sowie von der Polizei Mönchengladbach der Leiter der Kriminalinspektion 1, Kriminaloberrat Boris Vieten, und die Leiterin der Ermittlungsgruppe Cold Case, Kriminalhauptkommissarin Stefanie Kohnen.
Die Pressekonferenz findet im Polizeipräsidium Mönchengladbach, Krefelder Straße 555, 41066 Mönchengladbach, im Veranstaltungsbereich der Kantine statt.
Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die teilnehmen möchten, bitten wir um Anmeldung bis Montag, 12. Oktober, 13 Uhr, bei der Pressestelle der Polizei Mönchengladbach entweder per E-Mail an pressestelle.moenchengladbach@polizei.nrw.de oder unter der Presse-Hotline-Rufnummer 02161-2910222.
Die Teilnehmer melden sich bitte unmittelbar vor der Pressekonferenz beim Empfang im Eingangsbereich des Polizeipräsidiums.
Über die Kampagne
Der Cold Case "MK Lidl" ist Teil der Öffentlichkeitskampagne "Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich." Die Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen zu ungeklärten Tötungsdelikten aus den vergangenen Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und der zuständigen Staatsanwaltschaft Krefeld wieder aufgenommen. Unterstützt wird die Kampagne außerdem von den Polizeibehörden in Krefeld und im Kreis Viersen.
Die Ermittlungsgruppe Cold Case der Polizei Mönchengladbach sucht stetig nach neuen Chancen, um lange zurückliegende Kapitalverbrechen zu klären, Tatverdächtige zu identifizieren und den Hinterbliebenen Gewissheit zu verschaffen. Wir stellen mit dieser Kampagne ausgewählte Fälle vor. Die Internetseite zur Öffentlichkeitskampagne: https://moenchengladbach.polizei.nrw/mord-verjaehrt-nicht-der-niederrhein-erinnert-sich (km)
Am 10. Oktober 2026 meldete ein Notruf um 10:35 Uhr Rauch aus dem Fenster eines Obergeschosses an der Oberstraße in Krefeld-Uerdingen. Zudem wurde eine vermisste Person in der Wohnung gemeldet. Die Einsatzkräfte bestätigten die Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr verbrachte die gemeldete vermisste Person ins Freie. Der Rettungsdienst sichtete sie; sie verblieb anschließend an der Einsatzstelle.
Als Ursache wurde angebranntes Essen festgestellt. Dieses war durch den Bewohner beim Eintreffen der Feuerwehr bereits abgelöscht worden. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten durch und belüftete die Räumlichkeiten.
Im Einsatz waren beide Wachen der Berufsfeuerwehr, der Löschzug Uerdingen sowie der Rettungsdienst. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte beteiligt. Der Einsatz ist inzwischen beendet.
Am Donnerstag (08. Oktober 2026) hat die Polizei Krefeld erneut einen Sondereinsatz zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durchgeführt.
In der Zeit zwischen 9 und 17 Uhr kontrollierten die Beamten gemeinsam mit den Ordnungspartnern der Bundespolizei, des Zolls, der Vollstreckung der Stadt Krefeld sowie mit Unterstützung der Polizeibehörden aus Oberhausen und Viersen verschiedene Teilnehmer im Straßenverkehr.
Im Bereich Dr.-Hirschfelder-Platz wurden insgesamt 60 Fahrzeuge kontrolliert.
Drei Strafanzeigen wurden beispielsweise wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, bzw. des Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln gefertigt. Zudem wurden vier Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt und geahndet.
Größeres Thema bei den Kontrollen war zudem auch Überladung von Fahrzeugen und Sicherung von Ladung. Ein Niederländer hatte beispielsweise seinen Anhänger um bis zu 80 Prozent überladen, was eine massive Gefährdung für den Straßenverkehr bedeutet.
Ein Seat-Fahrer aus Bulgarien hatte gleich zwei Anhänger übereinander geladen, mit gravierenden Mängeln an den Spanngurten.
Die beiden Autofahrer erwartet ein Strafverfahren wegen der nicht sachgemäßen Ladung bzw. Überladung ihrer Fahrzeuge.
Zwei Fahrzeuge mussten sichergestellt werden, da die allgemeine Betriebserlaubnis erloschen war.
Bei dem Sondereinsatz stellte sich außerdem ein E-Scooter als gestohlen gemeldet heraus.
Zudem wurden 13 Verwarnungsgelder erhoben und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen an die Bußgeldstelle weitergeleitet.
Die Vollstreckung der Stadt Krefeld konnte ausstehende Zahlungen im fünfstelligen Bereich einziehen.
Die Polizei Krefeld wird auch künftig Schwerpunktkontrollen dieser Art durchführen.